B¨rger Stiftung Stormarn

Diskussionen über Depression

Eheleute-Schmöger-Stiftung lädt ein zu Diskussionen über Depression

Zum fünften Mal hat die Eheleute-Schmöger-Stiftung am 9. Mai 2019 zu einer Diskussion über das Leben mit der Krankheit Depression eingeladen. Ziel der Veranstaltungsreihe, die 2017 im Ahrensburger Marstall und im Schloß Reinbek begonnen hat, ist es über die unterschätzte Krankheit, von der jährlich in Deutschland rund 4 Millionen Menschen betroffen sind, zu informieren. Wann wird aus einem vorübergehenden Stimmungstief eine ernst zu nehmende Krankheit? Das war Thema der ersten Expertenrunde, zu der 60 Zuhörer/innen kamen-Betroffene, Angehörige, Fachleute und Interessierte. Beeindruckend war die Offenheit, mit der die Betroffenen und Angehörigen von ihren Erfahrungen berichtet haben.

Für die folgenden Veranstaltungen haben wir die Form des Trialogs gewählt. Im Trialogbegegnen sich drei Gruppen: Krankheitserfahrene, Angehörige und beruflich Helfende. Im Trialog geht es darum die unterschiedlichen Perspektiven auf die Krankheit Raum zu geben, sich zu bemühen, den jeweils anderen zu verstehen und ihn als Experten in eigener Sache anzuerkennen.

DepressionTrialogDez18

-Anja Sievers-Sack, Personalleitung Fa. Basler AG, Ahrensburg 
-Bernd Andreas Czarnitzki, Betroffener und Genesungsbegleiter  
-Heike Grote-Seifert, Geschäftsführerin Bundesagentur f. Arbeit, Bad Odesloe 
-Prof. Dr. med. Matthias Lemke Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor
  Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus, Bargfeld-Stegen  und 
-Ursula Pepper stellv. Stiftungsratsvorsitzende der Bürger-Stiftung Stormarn

Auf diese Weise haben wir auf gleicher Augenhöhe die Frage besprochen: „Wer erhofft sich was von wem?“ und uns mit dem Thema“ Depression und Arbeit-wie geht das?“ sowie „Depression-wie gelingt (neue) Teilhabe am Leben durch Arbeit? befasst.

Die Veranstaltungen sind immer gut besucht, die Gäste beteiligen sich rege am Erfahrungsaustausch, stellen kritische Fragen an die Experten und freuen sich über hilfreiche Tipps, Ansprechpartner und Mut machende Beiträge.

Die Trialoge der Eheleute-Schmöger-Stiftung tragen dazu bei, offen und unvoreingenommen über die Krankheit Depression zu sprechen und sie zu entstigmatisieren.

DepressionTrialogDez19

Wir danken Frau Verena Künstner
für die Freigabe dieses Bildes
der Veranstaltung.