B¨rger Stiftung Stormarn

Sportlerehrung

Sportlerehrung der Trittauer Bürgerstiftung im feierlichen Rahmen

Trittau ist erfolgreich auch bei der sportlichen Leistung

Trittau (mapa). Zum zweiten Mal wurde das lang ersehnte Projekt einer Sportlerehrung im Amt Trittau erfüllt. Der Initiator Bernd Geisler, anlässlich seiner unzähligen Verdienste zum Ehrenbürger von Trittau ernannt, und Kassenwart der Trittauer Bürgerstiftung, hat schon jetzt versprochen: Es wird auch eine dritte Sportlerehrung geben.

Ausgezeichnet wurden Sportler des Jahres 2017 in fünf Kategorien. Die Mitglieder des Auswahlgremiums sind überzeugt, dass alle Nominierten den jeweiligen Titel verdient hätten. „Sie sollten ihre Nominierung als Ehre für ihre großartige Leistung sehen“, hieß es. Den feierlich-musikalischen Rahmen in der Wassermühle gestaltete Trittaus Kultband „Bigelos“.

In seiner Begrüßung machte der Vorsitzende der Stiftung Walter Nussel auf die vielen Aktivitäten aufmerksam und erwähnte: „Es macht nicht nur Arbeit, sondern auch viel Freude.“ Durch den Abend führte Bernd Geisler, von Nussel humorvoll als „die Barbara Schöneberger von Trittau“, angekündigt. Bevor es mit den Ehrungen spannend wurde, würdigte die Bürgervorsteherin Ulrike Lorenzen „die Verbundenheit mit den Sportlern in unserer Umgebung“. Sie sei begeistert, welch „tolle und leistungsstarke Athleten vorgeschlagen wurden“, und äußerte große Hochachtung vor dieser Leistung. „Sie haben hart für den Erfolg trainiert, und hinter jedem stehen auch Leute, die fordern und fördern. Sie alle tragen im wesentlichen zum Vereinsleben bei.“

Zur „Sportlerin des Jahres 2017“ wurde Antonia Mertinkat (16) ernannt, die ihre Trophäe leider nicht selbst in Empfang nehmen konnte. Die Rhönrad-Sportlerin (2. Platz Deutsche Meisterschaft) gehört zum Bundeskader, trainiert sieben Tage in der Woche und war beim Training für die zweite Qualifikation zur Weltmeisterschaft in der Schweiz, die erste hatte sie bereits bestanden. „Sportler des Jahres 2017“ wurde Paul Schubert aus dem Motorsportclub (MSC) Trittau, der bei den Deutschen Meisterschaften stets vordere Plätze belegte, wie Laudator Norbert Weber betonte. Zur „Mannschaft des Jahres 2017“ wurden die Turnerinnen des TSV Trittau gekürt. Die Laudatio hielt Matthias Wingerath (Besitzer im TSV). Er lobte neben der respektvoll sportlichen Leistung die Beharrlichkeit und die Harmonie in der Truppe: „Sie turnen in der höchsten Liga in Schleswig-Holstein.“

Den „Sportfunktionär des Jahres 2017“ gab als Laudator das langjährige MSC-Mitglied Wolfgang Rohlf bekannt: „Es ist Klaus Hartjen. Ein großer Funktionär aus unserem Umfeld, seit mehr als 40 Jahren ein Motorsport-Urgestein und war 19 Jahre Vorsitzender vom MSC-Trittau“, so Rohlf, der seine Begeisterung am Motorsport mit ihm teilt. Erstmals wurde die Auszeichnung „Sportlerin für ihr Lebenswerk 2017“ vergeben. Diese erhielt die heute 93-jährige Ingrid Lorenz. Zur langen Erfolgsliste gehörte ihre Teilnahme mit 83 Jahren an der Hallen-Weltmeisterschaft in Österreich und erzielte einen neuen Weltrekord. „Sport ist ihr Leben, und unbestritten mit Vorbildfunktion“, sagte der TSV-Vorsitzende Axel Schulz in seiner Laudatio. Freudig berichtete er: „Niemand in unserer Gemeinde hat durch den Sport den Namen TSV Trittau so weit in die Welt getragen.“ Die Bürgervorsteherin machte Mut: „Ingrid Lorenz hat bewiesen, dass man es bis zur Weltmeisterschaft schaffen kann, auch wenn man erst mit 40 Jahren begonnen hat.“ Erfreut über die Auszeichnung zeigte sich die Geehrte: „Ich hab Glück gehabt. Auch deshalb, das alles im Verein machen zu können. Es macht Spaß.“ Mit Stolz erzählte sie, die einmal die Woche zur Leichtathletik geht, jetzt dabei sei, zum 48. Mal das Sportabzeichen zu machen. Dass sie sich außerdem bei der Abnahme der Sportabzeichen engagiert, erwähnte sie nur beiläufig. Nach dieser Feierstunde folgte der gesellige Teil mit einem Imbiss aus Suppe, Häppchen und Getränken von großzügigen Sponsoren.

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Als „Sportlerin für ihr Lebenswerk 2017“ wurde Ingrid Lorenz geehrt, hier mit dem TSV-Vorsitzenden Axel Schulz als Laudator sowie Bernd Geisler und Walter Nussel (von links). Foto:M.Pantelmann

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Zum „Sportler des Jahres 2017“ ernannt wurde Paul Schubert (Mitte), daneben Laudator Norbert Weber (links) sowie Bernd Geisler. Foto:M.Pantelmann

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Die Auszeichnung „Sportfunktionär des Jahres 2017“ erhielt Klaus Hartjen (2. von links) mit Laudator Wolfgang Rohlf sowie Bernd Geisler und Walter Nussel (von links). Foto:M.Pantelmann

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Bei seiner Auszeichnung zum „Sportfunktionär des Jahres 2017“ richtete Klaus Hartjen (rechts) einen besonderen Dank an Hanns-Jürgen Diederichs für seine langjährige Unterstützung. Foto:M.Pantelmann

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Sie sind die Sportler des Jahres 2017. Foto:M.Pantelmann