16.06.2026

Ein Jahr voller Naturerlebnisse in der Draußenschule

Die Hans-Jürgen und Adolf Voß Stiftung hat auch im Schuljahr 2025/2026 die Stadtschule Bad Oldesloe erneut unterstützt: Ein Schuljahr voller Natur, Entdeckungen und gemeinsamer Projekte. 

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Die Draußenschule blickt auf ein ereignisreiches Schuljahr 2025/26 zurück – geprägt von spannenden Naturprojekten, kreativen Ideen und ganz viel Lernen unter freiem Himmel.

Nach einem schneereichen Winter brachte der Frühling frischen Schwung: Gemeinsam mit einem ortsansässigen Jäger, dem städtischen Bauhof und der Tourismusabteilung entstand die Idee für einen Wildtierlehrpfad im Kurpark. Kinder der Klasse 3b entwickelten dazu eine spannende Geschichte rund um zwei Kinder und eine Rehmutter auf der Suche nach ihrem vermissten Kitz. Entstanden ist ein kindgerechter Parcours, der Wissen über heimische Wildtiere auf spielerische Weise vermittelt. Die offizielle Eröffnung mit Beschilderung und geschnitzten Holzskulpturen ist für September geplant.

Auch in den Kleingartenparzellen wurde fleißig gearbeitet: Die ökologischen Bundesfreiwilligen Finja und Mika strichen die Laube in frischem Schwedenblau, zusätzlich wurde eine Solaranlage installiert. Damit kann die Draußenschule nun in beiden Parzellen eigenen Strom erzeugen und nutzen.

Große Fortschritte gab es auch bei der Kooperation mit der GemüseAckerdemie. Nach der Erschließung eines weiteren Ackers durch eine vierte Klasse wurden zahlreiche Jungpflanzen gesetzt und Saatgut ausgebracht. Unterstützt wurden die Kinder dabei von Mitgliedern des Kleingartenvereins – den sogenannten „AckerBuddys“. Mit viel Begeisterung pflegen die Kinder ihre Beete und verfolgen gespannt jeden Wachstumsschritt bis zur ersten Ernte.

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Ein weiteres Highlight war die neue Kooperation mit dem Kinder- und Jugendhaus St. Josef. Gemeinsam mit dem BUND bauten Schülerinnen und Schüler zehn hochwertige Fledermauskästen, die nun den heimischen Fledermäusen ein sicheres Zuhause bieten.

Besonders wertvoll für die Arbeit der Draußenschule ist die Unterstützung der beiden ökologischen Bundesfreiwilligen Finja und Mika. Sie begleiten Klassen an Draußentagen, pflegen die Lernorte und kümmern sich um die Schulhühner. Umso größer ist die Sorge, da für das kommende Schuljahr noch nicht alle Freiwilligenstellen neu besetzt werden konnten.

Erstmals bot die Draußenschule im Rahmen des Aktionsmonats Naturerlebnis auch Workshops für andere Grundschulen an. In der „Holunderwerkstatt“ lernten Kinder, aus Holunder Perlen, Stifte und sogar Pusterohre herzustellen – verbunden mit spannendem Naturwissen.

Zudem vertiefen zwei Lehrkräfte aktuell ihre Kompetenzen in einer Fortbildung zur Wildnispädagogik. Dabei wird deutlich, wie wichtig spielerisches Lernen, Geschichten und Naturerfahrungen für Kinder sind. Denn gerade in einer zunehmend digitalisierten und bürokratisierten Welt bleibt eine Erkenntnis zentral:

Kinder wollen spielen, entdecken, staunen und Abenteuer erleben – und genau dafür schafft die Draußenschule Raum.